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Sonntag, 13. Januar 2019

Mexiko Teil 7: Die Maya-Siedlung Calakmul - Verborgen im Dschungel

Als wir tief im Dschungel von Calakmul standen und über die endlosen Weiten in Richtung Guatemala blickten, fragte ich mich unweigerlich, wer waren wohl die Menschen, die vor sehr langer Zeit diese prächtigen Pyramiden erschufen. Die Ausgrabungsstätte von Calakmul ist abgelegen und nur schwerlich zu erreichen. Wenige Touristen verirren sich an diesen faszinierden Ort. Aber von vorne angefangen: Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, wird in der Regel zwischen Mérida und Calakmul einen Zwischenstopp in Campeche einlegen müssen.


Sonntag, 16. Dezember 2018

Mexiko Teil 6: Uxmal - Das Meisterwerk der klassischen Maya-Architektur

Nach unserem Zwischenstopp in der Hacienda Yaxcopoil fuhren wir weiter zur Ausgrabungsstätte Uxmal, die ca. 80 Kilometer südlich von Mérida liegt. Daher ist sie nicht mehr von der Riviera Maya aus als Tagesausflug zu erreichen und nicht so überfüllt. Uxmal gehört mit Chichén Itzá zu den bedeutendsten aller Mayastätten Yucatáns und wurde um 400 nach Christus gegründet. Den Höhepunkt seiner wirtschaftlichen und religiösen Macht hatte die Stätte zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert. Bis zur Invasion der Tolteken im 12. Jahrhundert sollen hier bis zu 20.000 Menschen gelebt haben.

Die Pyramide des Wahrsagers

Sonntag, 23. September 2018

Mexiko Teil 1: Chichén Itzá und Übernachten in der Hacienda Chichén

Mit jeder Reise kommen bei mir etliche neue Erfahrungen und Erkenntnisse hinzu. Man lernt also nie aus, besonders nicht auf Reisen. Teilweise bestätigen sich auch meine Vermutungen und  ich muss feststellen, dass manche Dinge überall auf der Welt gleich sind. Eine dieser wiederkehrenden Erfahrungen: Mir gefallen keine gehypten Sehenswürdigkeiten. Und Chichén Itzá ist leider so eine - besonders seitdem es 2007 zu einem der neuen sieben Weltwunder ernannt wurde: Souvenirhändler drängen sich dicht beieinander und preisen ihre billigen Waren aus Fernost an. Scharen von Touristen werden von einer Ruine zur nächsten gescheucht und haben kaum Zeit für ein ordentliches Erinnerungsfoto. Wer ein Foto von den Ruinen ohne Menschenmassen machen möchte, muss zu den Randzeiten kommen oder, so wie ich, einfach Glück haben.