Samstag, 10. August 2013

Reisebericht: Korsika - Die Sonneninsel - Teil 3


Unseren ersten Halt auf der Tour ums Cap Corse legten wir in Miomo ein. Auf dem Foto seht ihr einen Genueserturm. Es gibt viele dieser Rundtürme an der korsischen Küste. Sie wurden Mitte des 16. Jahrhunderts von den Genuesern erbaut, um die Insel vor Piraten aus Nordafrika zu schützen.







Am Strand von Miomo liegt ein Fischgeruch in der Luft, der Strand besteht ausschließlich aus Steinen.

Unsere Fahrt auf der D80 Richtung Norden ging weiter. Die Straße schlängelt sich zwischen Meer und Gebirge ums Kap. Auf der Ostseite sind die Straßen wesentlich besser ausgebaut als auf der Westseite.







Bei Sisco haben wir unseren nächsten Stopp eingelegt. Entlang der D80 gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten, um anzuhalten und die bezaubernde Aussicht zu genießen. Es ist unbedingt empfehlenswert die Badesachen einzupacken. Es gibt so viele Möglichkeiten im Meer baden zu gehen und sich abzukühlen.

Zu unserem Badeplatz führt ein von der Straße aus nicht einsehbarer Trampelpfad zur zerklüfteten Küste.





Ganz im Norden auf der Westseite des Kaps steht die Moulin Mattei. Im Internet ist nicht viel über die Windmühle zu finden. Eine Familie aus Bastia hat sie 2004 restaurieren lassen und nutzt sie nun zu Werbezwecken.

Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist die Aussicht, die man einige Schritte hinter der Moulin genießen kann. Man hat einen herrlichen Blick aufs Fischerdörfchen Centuri-Port. Hier soll es gute Restaurants geben, die frisch gefangene Langusten zum Verzehr anbieten.

Mein Lieblingsfoto ;)


Blick auf Centuri Port



Auf dem Rückweg (Westseite) sind die Straßen erheblich schlechter. Zum Meer hin sind die Straßen meistens nur durch eine niedrige Steinmauer umsäumt. An vielen Stellen sind die Mauern jedoch unterbrochen. Möglicherweise weil Autos von der Straße abgekommen sind und den steilen Hang zur Küste hinuntergerutscht sind. Korsika hat von ganz Frankreich die meisten Verkehrstoten. Bei dem Fahrstil der Korsen wundert dies auch nicht. :(





Kleine Dörfchen schauen verschlafen aus den Bergen. Es gibt hier, wenn überhaupt, ein Restaurant für Touristen.


Asbeststrand von Nonza
Bereits von der Straße aus ist der schwarze Strand von Nonza zu sehen. Verwundert von dieser Kuriosität habe ich im Reiseführer nachgeschlagen und gelesen, dass man hier am besten nicht baden gehen solle, da der Sand vom Asbestabbau in Canari stammt.

französisches Quellwasser


Meiner Meinung nach ist Juni die beste Reisezeit. Man kann im Mittelmeer schon baden und wer von den großen Sommerferien unabhängig ist, kann die Insel abseits der Touristenströme genießen.

Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende. Unserer hätte ruhig noch ein paar Tage länger dauern können. Innerhalb einer Woche kann man Korsika nicht einmal ansatzweise erkunden. Dafür hat die große Insel einfach zu viel zu bieten. Für einen ersten Eindruck hat es dennoch gereicht. Und eins steht fest: wir werden wiederkommen! :)

1 Kommentar:

  1. Hallo Myriam Kuntze, danke für deine Punktebewertung meiner Münsterland-Blog-Seite bei Blog Zug.com... Da ich nur Gast dort bin, und deshalb nicht werten kann. Möchte dort auch weiter als Gast bleiben, freut es mich natürlich das wohl weißlich einen guten Eindruck bei dir hinterlassen hat ᵔᴥᵔ ... Danke für die Punktezahl ... Weiterhin viel Spaß an deinen tollen Reiseberichten und Quer Beet und Wirtschaftsthemen, Kultur, Reisen.
    L.G. Werner.

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