Donnerstag, 17. August 2017

Elektroauto – Bloß eine Modeerscheinung oder die Mobilität der Zukunft

Schaut man sich die öffentliche Meinung an, könnte man auf die Idee kommen, die klassischen Hersteller hätten diesen Trend komplett verschlafen und würden von dem Newcomer Tesla überrollt. Die Aktie stürmt von einem Gipfel zum Nächsten. Menschen stehen Schlange um Geld für eine Autoreservierung anzuzahlen. Die Skandale über rußende Benzin-Direkteinspritzer und Schummel-Diesel tun ihr Übriges.

Ein Gastbeitrag von Sebastian Golla 

Sonntag, 13. August 2017

Schöne Wanderung auf die Schneekoppe im Riesengebirge

Wie unterschiedlich Sebastian und ich sind, zeigt sich durchaus auch auf welche Weise wir unsere nächsten Reiseziele finden. Basti ruft Google Maps auf und sucht nach "grünen Flecken" auf der Landkarte, bspw. nach Nationalparks. Ich entdecke neue Reiseziele in Magazinen, in Reiseberichten anderer Blogger oder durch Empfehlungen von Postcrosserinnen. Kürzlich bekam ich eine Postkarte aus Polen und fragte nach schönen Wandergegenden in der Nähe der deutschen Grenze. Zwei Orte fielen u.a. Jelenia Góra und Karpacz. Und wie der Zufall es will: Karpacz liegt genau neben dem grünen Fleck den Sebastian auserkoren hatte. 


Montag, 31. Juli 2017

Rezension: Ildathach. Jenseits des Vergessens von Amanda Koch*



„Doch der raue Wind der Irischen See trug die Worte meines Vaters hinter mir her, die er erst vor wenigen Augenblicken mit gebrochener Stimme an mich gerichtet hatte.“

Étaín erfährt vom rätselhaften und plötzlichen Tod ihrer Mutter und muss nach und nach erkennen, dass ihre Mutter Caena viele Geheimnisse hinterließ. Geheimnisse, die nicht von dieser Welt stammen. Steckt mehr hinter den keltischen Mythen als wir wahrhaben wollen?
Étaíns Wolf folgt ihr als Beschützer auf Schritt und Tritt und ist nach dem Berg Snaefall benannt. Eine wirklich schöne Metapher – der Wolf gibt ihr Kraft und Halt wie ein großer Berg. Aber woher kam das Tier urplötzlich?

Anzeige 
 

Donnerstag, 27. Juli 2017

Meine Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser 1997 im Oderbruch

Die aktuellen Videos und Fotos in der Presse erinnern mich sehr stark an 1997. In dem Jahr als ich 10 Jahre alt wurde, war auch das Jahrhunderthochwasser im Oderbruch - jene Region in der ich behütet aufgewachsen bin. Durch starke Regenfälle trat die Oder in Südpolen und Tschechien über die Ufer und schließlich erreichte das Hochwasser Mitte Juli auch Brandenburg. Die Gefahr von Deichbrüchen wuchs von Tag zu Tag und erste Dörfer und Siedlungen wurden evakuiert.

Oder bei Hohenwutzen - hier drohte 1997 der Deich zu brechen


Sonntag, 16. Juli 2017

10 schöne Orte auf Gran Canaria zum Erholen und Entdecken

Vor drei Monaten waren wir auf Gran Canaria und haben die Insel mit dem Mietwagen erkundet. Ich habe bereits über Maspalomas und die Costa Mogán im Süden sowie von den idyllischen Bergdörfern berichtet. Es gibt aber noch so viele schöne Orte auf der Insel, die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Und da ich Clickbaiting nicht übermäßig mag, heißt dieser Reisebericht "nur" 10 schöne Orte auf Gran Canaria - ohne Zusatz "die du gesehen haben musst oder sonst stirbt ein Einhorn" :) Meine 10 Orte sind keine typischen Sehenswürdigkeiten - es sind vielmehr ruhige Orte, um zu entspannen und Kraft zu tanken.


Sonntag, 9. Juli 2017

Gran Canaria Teil 3: Von der Schönheit der Berge und der Idylle kleiner Bergdörfer

Anfang April verbrachten mein Freund und ich ein paar entspannte Tage auf Gran Canaria. Nach unseren Reisen nach Teneriffa und Lanzarote (Juni 2016) sowie Fuerteventura (Januar 2017) war dies bereits unsere 4. Kanareninsel. Viele kennen Gran Canaria wahrscheinlich, ähnlich wie Mallorca, nur als Party Insel und Pauschalreiseziel. Aber auch Gran Canaria hat mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer. Das merkt man schnell, wenn man die großen Touristenzentren im Süden hinter sich lässt und in die Berge fährt.


Sonntag, 25. Juni 2017

Tschechien: Ein Wander-Wochenende in der Böhmischen Schweiz

Als ich in die Familien Whatsapp-Gruppe schrieb, dass wir zum wandern in die Böhmische Schweiz fahren, kam nur ein Grinse-Smilie zurück - gefolgt von den Worten "So alt seid ihr doch noch nicht." Basti und ich mochten aber schon vor 10 Jahren weder Festivals, laute Diskomusik noch Saufgelage. Heute in unseren 30ern sind wir damit auch nicht mehr uncool. Denn wir sind jetzt offiziell "alt". ;) Und daher kann ich frei von der Leber weg schreiben, dass wir uns in den 2 1/2 Tagen super erholt haben. Wir sind bestimmt über 30 Kilometer gelaufen und waren über 10 Stunden in der Sonne pro Tag. Mittlerweile haben sich die Tschechen sogar auf die öko-vegetarischen Touristen aus dem Westen eingestellt und bieten etliche fleischlose Gerichte und Homemade Bio-Limonaden an.


Prebischtor in der Böhmischen Schweiz